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Der Stein und ich

Philosophie zum Seminar


Die faszinierende Anziehungskraft des Steins, die Aufgabe, einem festen Material eine neue Form zu geben, hat schon viele Menschen zu engagierten Formensuchern werden lassen. Die Auseinandersetzung mit dem Widerstand des Materials wirft immer wieder neaue Fragen auf.
Da werden überraschende Entdeckungen gemacht. Da erfordern unerwartete Entwicklungen neue Herangehensweisen. Da offenbart sich die Tiefe des formbaren Materials in einer vorher nie wahrgenommenen Weise. Die wirkliche Ausdehnung der Dritten Dimension wird offensichtlich, wird erfassbar. Die Formensuche im Stein wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Stein hat ein Eigenleben. Er hat eine Geschichte, die man in ihm lesen kann. Der Stein hat eine ihm eigene Ausstrahlung und Materialbeschaffenheit. Er ist nur einer ihm angepassten Bearbeitungsweise zugänglich. Bildhauer sind Schöpfer, die aus diesem Material etwas Neues, etwas Besonderes erschaffen. Dabei müssen sie auch alte Strukturen zerstören, damit etwas Neues entstehen kann. Sie müssen sich in ihrer Vorgehensweise dem Stein anpassen, um die Möglichkeiten des Materials nutzen zu können. Sie können dies nur tun, wenn sie ihre Themen, ihre Ideen klar erkennen und verfolgen können.Die Idee der Bildhauerin, des Bildhauers und die Eigenart des Steins können in eine Zwiesprache treten. Stein und Schöpfer(in) arbeiten zusammen an der Entstehung einer neuen Form, die eine klare Botschaft in sich trägt.














  
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